Laut Statistiken sind die
Lebensunterhaltungskosten in New York im Vergleich zu anderen
Städten in den letzten Jahren zwar gesunken, so recht glauben
möchte man das aber nicht, wenn man erst einmal da ist.
Leben in New York ist teuer, das Praktikumsgehalt-wenn
überhaupt eins gezahlt wird- deckt somit häufig nicht
die gesamten Kosten.
Zum groben Überblick:
WG-Zimmer:
um 700$- günstiger ist nicht unmöglich, wird in
netten Gegenden aber schon äußerst schwierig; mehr
geht immer, auch für Winzlingszimmer. Näheres siehe Unterkunft.
Verpflegung:
um 200$, abhängig, davon wie oft man wirklich Lust hat selbst
zu kochen; wer lieber auswärts isst, wird mit 200$ nicht
auskommen.
Freizeit:
Man ist ja nur einmal in New York...
Das stimmt zwar in den meisten Fällen nicht, ist aber der
Standardleitspruch eines jeden Praktikanten. Man will sich ja mal was
gönnen. Zwar gibt es in New York ein
überwältigendes Angebot an kostenlosen
Veranstaltungen, alles ist aber auch nicht umsonst.
Im Gegenteil.
Ein Bier bekommt man ab 5$, einen Cocktail ab 9$ (sehr oft, sehr
schnell teurer), Eintritt in den Club kostet gerne 20$. Kino um die
12$.
Hinzu kommen Eintrittsgelder für Musicals, Theater, Museen,
Konzerte, und und und...
Wer dann noch Städtetrips während oder nach seinem
Praktikum realisieren und nebenbei etwas shoppen will, ist mit 500$
zusätzlich zu Unterkunft und Verpflegung auf jeden Fall dabei.
Wer keine Möglichkeit hat, das Praktikum durch Gespartes zu
finanzieren oder von seinen Eltern unterstützt wird,kann zum
Beispiel in der Stipendiendatenbank des DAAD nach
Förderungsmöglichkeiten suchen. Aufgrund der
Bestimmungen
für das J1-Visum, das der Großteil aller
Praktikanten benötigt, ist es allerdings unmöglich
noch nebenbei zu jobben (als ob man die Zeit dazu hätte).